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Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.    Katharina von Siena

Die katholischen Gläubigen aus dem Territorium um Zschopau
 
Bis zum 31.12.2010 gab es die katholische Pfarrei St. Marien Zschopau, die (wie man auch der kurzen Chronik entnehmen kann) vom 01. Juli 1972 an existiert hat.
Sinkende Mitgliederzahlen, fehlende Priester und steigende Kosten bewogen die Verantwortlichen des Ordinariats in Dresden dazu, diese Zschopauer Pfarrei mit der Pfarrei St. Antonius im nahe gelegenen Chemnitz zu vereinen.
Mit Dekret vom 21.11.2010 erfolgte eine Neuordnung beider Pfarreien, wodurch St. Marien Zschopau aufgehoben wurde.
Thum mit seinen Ortsteilen, Ehrenfriedersdorf und der Kernort Drebach, die seit 1972 zur Pfarrei in Zschopau gehörten, wurden in diesem Zusammenhang wieder der Pfarrei Heilig Kreuz in Annaberg-Buchholz zugeordnet.
Auch die neu gebildete Pfarrei gehört im Bistum Dresden-Meißen zum Dekanat Chemnitz.
Da wir uns hier in Sachsen, also in der Diaspora (Zerstreuung), befinden, besteht das Einzugsgebiet unserer Kirche nicht nur aus Zschopauern. Es gehören auch die katholischen Gläubigen aus folgenden Orten dazu:
Amtsberg (mit den Ortsteilen Schlößchen, Weißbach und Wilischthal), die Drebacher Ortsteile Grießbach, Scharfenstein, Spinnerei und Venusberg, Gelenau, Gornau, Großolbersdorf (mit den Ortsteilen Hohndorf und Hopfgarten), Krumhermersdorf (ein Ortsteil von Zschopau) und Waldkirchen (jetzt ein Ortsteil von Grünhainichen). So kamen wir am Ende des Bestehens im Dezember 2010 auf 578 Katholiken, die ihre Haupt- oder Nebenwohnung im Gebiet der Pfarrei St. Marien Zschopau hatten. Davon waren etwa 20 Prozent aktiv.
Neben der Pfarrkirche in Zschopau fanden bis Ende 2010 auch regelmäßig Gottesdienste in der dem Hl. Pfarrer von Ars, Johannes Maria Vianney, geweihten Kapelle in Thum statt, die noch einige Monate zur katholischen Pfarrei in Annaberg-Buchholz gehörte.
zu größeren Foto Der letzte Pfarrer der Zschopauer Marienpfarrei war vom
24. November 2002 an Gregor Decker, bis er am 31.12.2009 in den Ruhestand versetzt wurde. Danach war er ein Jahr lang Pfarradministrator hier.
Bereits von 1961 bis 1971 war er, damals Pfarrvikar, in Zschopau. In diesen Jahren hat er den Bau der St. Marienkirche initiiert, organisiert und unterstützt.
Er feierte im April 2003 hier sein 50. Weihejubiläum, im Februar 2013 seinen 85. Geburtstag und am 12. April 2013 sein Diamantenes Priesterjubiläum.
Bis August 2011 bewohnte er als Pfarrer im Ruhestand die Wohnung über den Gemeinderäumen der Filialkirche.
Von unserer 1967 geweihten Kirche gibt es eine Ansichtskarte. Sie zeigt in der unteren Hälfte eine Außenansicht vom Sommer 2002. Oben sieht man eine im Frühjahr 2003 aufgenommene Innenansicht. In der Mitte wurde das Bild der Marienstatue angeordnet, die 1983 nach langwierigen Bemühungen des damaligen Pfarrers Ludwig aus Spenden von BRD-Bürgern für unsere Kirche gekauft wurde.
Leider kann man viele schöne Details nicht auf der Karte sehen. Aber sie soll ja auch zu einem persönlichen Besuch in die Filialkirche einladen.
Unsere Ansichtskarte
Unser Majolika-Relief Ende 2003 schenkten die Erben der Familie Bodemer dieses schöne Marien-Relief (Majolika) der katholischen Gemeinde.
Eine dezente Messingplatte erinnert seitdem an die edlen Spender.
Das Relief hat alledings schon seit vielen Jahren seinen Platz auf dem Kirchengrundstück in Zschopau. Auf dem offiziellen Weg zur Kirche kann man es rechts vom Weg gar nicht verfehlen.
 
letzte Änderung dieser Seite: 23.11.2013 11:34:11