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Liebe deine Geschichte! Es ist der Weg, den Gott mit dir gegangen ist. Lew Tolstoi

 

Eine kurze Chronik unserer Gemeinde

Bereits 1454 gab Kurfürst Friedrich der Sanftmütige der Bürgerschaft von Zschopau seine Einwilligung zum Bau einer Kapelle, die Maria gewidmet war. Diese befand sich jenseits der Zschopau und wurde später beim steinernen Brückenbau 1812/13 abgerissen.
Im Jahr 1494 wurde die dem Heilige Martin geweihte, große Stadtkirche gebaut.
Mit der Einführung der Reformation in Zschopau 1539 gab es praktisch keine Katholiken mehr im Ort. Erst nach dem 2. Weltkrieg, als viele Flüchtlinge nach Sachsen kamen, wurde auch in Zschopau wieder katholischer Gottesdienst gefeiert. Dies geschah 17 Jahre lang in der zerfallenen Totenkapelle auf dem Friedhof.       

01.03.1948 -

  Errichtung einer Lokalkaplanei in Zschopau. Kaplan Paulus Bursy betreute die zeitweilig bis zu 2500
  Katholiken der Umgebung.

 01.01.1951 -

  Die Lokalkaplanei Zschopau wurde von Bischof Dr. Petrus Legge zur Pfarrvikarie erhoben, die dem
  Pfarrbezirk Annaberg zugeordnet war. Paulus Bursy wurde Pfarrvikar.

Ab 1960 -

  Joachim Greger war als Pfarrvikar in Zschopau tätig.

 Ab 1961 -

  Pfarrvikar Gregor Decker kam nach Zschopau.

Ab März 1963 -

  Die Gebete für den Bau einer eigenen Kirche, für den es seit 1951 Bemühungen gab, wurden
  intensiviert.

Januar 1965 -

  Der Rat des Kreises Zschopau gab nach Absprache mit dem Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt die
  Zusage zum Ausbau zweier Scheunen der ehemaligen Firma August Gey.

12.04.1965 -

   Der erste Spatenstich wurde gemacht. Von da an erfolgte ein Großeinsatz nach dem anderen.

11.09.1966 -

  Die Grundsteinlegung für das neue Gemeindezentrum, das vom Architekten Hubert Paul aus
  Flöha projektiert wurde, erfolgte.

 09.09.1967 -

  Bischof Dr. Otto Spülbeck weihte die Kirche und übergab sie ihrer Bestimmung.

 01.08.1971 -

  Pfarrvikar Kurt Ludwig trat seinen Dienst in Zschopau an.

 15. Mai 1972 -

  Bischof Gerhard Schaffran verfasste ein Dekret über die Errichtung einer Pfarrei in Zschopau. Die
  bisher zum engeren Pfarrbezirk Annaberg gehörenden Orte Drebach, Ehrenfriedersdorf, Herold,
  Jahnsbach und Thum sollten dieser Pfarrei angehören.

 01.07.1972 -

  Es erfolgte die öffentliche Verkündigung der Errichtung der Pfarrei St. Marien in Zschopau
  und Einführung des Pfarrers Kurt Ludwig.

1975 -

  Unwetterschäden am Majolika-Relief, das damals noch oben am Grundstücksrand aufgestellt war. Ein
  Jahr später reparierte es der Altenburger Restaurator Medardus Höbelt wieder.

 1981 - 1983 -

  Baumaßnahmen zur Vergrößerung des Vorbaus am Kircheneingang wurden ausgeführt.

15.09.1983 -

  Pfarrer Peter Neumann übernahm die Zschopauer Gemeinde und leitete ihre Geschicke fast zehn
  Jahre lang.

 01.09.1993 -

  Johannes Johne kam als Pfarrer nach Zschopau.

 01.02.1994 -

  Der Bischöfliche Stuhl des Bistums Dresden-Meißen schenkte und übertrug die durch einen Tausch
  vom Vorbesitzer erworbenen Zschopauer Flurstücke, auf denen u.a. das Pfarrzentrum steht, an die
  Römisch katholische Pfarrei St. Marien in Zschopau zu Alleineigentum.

1995 -

  Besuch von Bischof Dr. Ignatius Kaigama aus Nigeria, der mit Pfarrer Dietrichs von der befreundeten
  Mondorfer Gemeinde in Zschopau weilte.

15.10.1995 -

  Nachdem er zweieinhalb Monate als Pfarradministrator für unsere Gemeinde zuständig war, begann
  Pfarrer Dr. François Reckinger seinen Dienst. Er wurde bei seiner Arbeit in Zschopau tatkräftig
  unterstützt von Familie Mendrok, mit deren Hilfe Pfarrer Reckinger hier vieles bewirkt hat.

1995 - 1997 - 

  Rekonstruktion des Pfarrhauses - dabei wurden erst die Wohnung u. später der Erdgeschossbereich
  saniert und modernisiert.

 09 - 12/1999 -

  Die gleichen Maßnahmen in der Kirche - währenddessen fanden die Sonntagsmessen im Pfarrsaal
  statt.

01.12.2002 -

  Pfarrer Gregor Decker kam nach 31 Jahren an seine ehemalige Wirkungsstätte in das von ihm
  miterrichtete Gemeindezentrum zurück.

01.10.2003 - 

  Die Erben Bodemer schenkten nunmehr der Gemeinde das Terrakottarelief "Maria mit Kind", dass
  bereits mit Übergabeprotokoll vom 24.02.1969 vom damaligen Rat der Stadt Zschopau als
  Dauerleihgabe der Kath. Pfarrei übergeben wurde. Sie baten lediglich darum, ein kleines
  Messingschild im Angedenk an ihre Vorfahren daran anbringen zu dürfen. Das ist inzwischen
  geschehen.

19.12.2004 - 

  Erstmalig, seit 1990 ein Partnerschaftsvertrag zwischen den Städten Neckarsulm und Zschopau
  geschlossen wurde, besuchte eine Reisegruppe vom Katholischen Deutschen Frauenbund, Bezirk
  Neckarsulm, die Sonntagsmesse in unserer Kirche.

01.01.2010 - 

  Gemäß eines bischöflichen Schreibens vom November 2009 wird Pfarrer Gregor Decker in den
  Ruhestand versetzt. Seinem Wunsch entsprechend, auch weiterhin für die Pfarrei Zschopau tätig zu
  sein, wird er zum gleichen Zeitpunkt beauftragt, die Seelsorge in unserer Pfarrei als
  Pfarradministrator weiter zu führen, soweit es ihm gesundheitlich möglich ist.
  Damit begann 2010 ein pastoraler Prozess mit dem Ziel der Fusionierung des Zschopauer
  Gemeindeteils in die Pfarrei St. Antonius Chemnitz und des Thumer Gemeindeteils in die Pfarrei
  Heilig Kreuz Annaberg-Buchholz.

10.04.2010 - 

  Mitglieder der Chemnitzer St. Antonius Gemeinde waren zu Gast in unserem Gemeindezentrum. Auf
  das Kaffeetrinken im Pfarrsaal folgte der Emmausgang rund um Zschopau. Den Abschluss dieses
  Besuches bildete eine heilige Messe mit Pater Bernhard in unserer Kirche.

 01.01.2011 -

  Die seit einem Jahr vorbereitete Fusionierung ist vollzogen. Die Pfarrei St. Marien Zschopau gibt es
  nicht mehr, aber die gleichnamige Kirche soll weiterhin Treffpunkt für die Katholiken in unserer
  Region sein, von nun an als Filialkirche der Pfarrei St. Antonius Chemnitz.

 22.04.2018 -

  Alle bisherigen katholischen Chemnitzer Stadtpfarreien, St. Johannes Nepomuk, St. Joseph,
  St. Antonius und St. Franziskus mit ihren Filialkirchen in Chemnitz, Frankenberg und Zschopau werden
  zu einer Pfarrei "Heilige Mutter Teresa Chemnitz" vereint.